2014dt-chin. forum

Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie
BMWiBMWi Bundesministerium für Wirtschaft und Energie/Susanne Eriksson

In dem „Deutsch-Chinesischen Forum für wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit“ diskutierten am 10. Oktober 2014 in Berlin mehr als 500 Teilnehmer aus beiden Ländern über Möglichkeiten, die bilaterale Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hatte mit dem chinesischen Minister für Entwicklung und Reform, Xu Shaoxi, das deutsch-chinesische Forum für wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit in Berlin eröffnet. Bundesminister Gabriel: „China entwickelt sich längst weiter von der ‚Werkbank der Welt‘ hin zu einer innovativen und kreativen Volkswirtschaft. Deshalb werden chinesische Unternehmen für die deutsche Wirtschaft auch als Innovationspartner zunehmend interessant.“

v.l.n.r. Reiner Ortmann, Barbara Ettinger-Brinckmann, Stephan Kohler, Xu Zhigiang, LI Haijan
Gabriele Seitz, BAKBAK Bundesarchitektenkammer

Wie eine engere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China aussehen könnte und welche Lösungen deutscher Architekten nachgefragt werden, diskutierte anschließend Präsidentin der Bundesarchitektenkammer Barbara Ettinger-Brinckmann auf einem Podium zum Thema Energieeinsparung und Energieeffizienz.

Im Netzwerk Architekturexport NAXNAX Netzwerk Architekturexport gibt es einige aktive Architekten in China. Gerade in Fragen der Nachhaltigkeit und zuverlässiger Planungsprozesse werden deutsche Architekten weltweit angefragt. Nachhaltiges Bauen darf aber nicht auf Fragen der energetischen Optimierung reduziert werden, so Ettinger-Brinckmann. Nachhaltiges Bauen erfordert ein komplexes, ökologisches, soziales wie auch wirtschaftliches Denken und Handeln aller Beteiligten. Es sollte vor allem baukulturelle Qualitäten einschließen. Der Mensch steht im Mittelpunkt der Planung und ist mit seinem Verhalten der wahre Indikator, ob nachhaltige Architektur gelingt oder nicht. Eine Verstärkung der bilateralen Zusammenarbeit im Rahmen des NAX wird angestrebt.

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