nax-report-05-16-Smart Cities in Indien

Stadtentwicklungsminister Naidu
Sera Cakal Photography

Indien plant 100 Städte durch technologiebasierte Innovationen und Transformationen urbane Räume effizienter, nachhaltiger und lebenswerter gestalten und damit auch gesünder und sauberer zu machen. Deutschland beabsichtigt die drei Städte Bhubaneswar, Kochi und Coimbatore (aus der Liste der ersten 20 Smart Cities) bei der Umsetzung ihrer Smart City-Pläne zu unterstütze und u.a. mit der Durchführung von Machbarkeitsstudien zur Seite zu stehen. Darauf einigten sich bereits Anfang des Jahres Bau-Staatssekretär Gunther Adler und sein Amtskollege im indischen Städtebauministerium, Madhusudan Prasad, im Rahmen eines gemeinsamen Treffens in Delhi.
Im Mai 2016 kam der indische Stadtentwicklungsminister Naidu zu politischen Gesprächen nach Berlin, traf Bundesbauministerin Hendricks und eröffnete die im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) organisierte India Smart City Konferenz im Rahmen der Metropolitan Solutions in Berlin, bei der er sowie die Vertreter der drei indischen Städte für das Engagement deutscher Unternehmen warb.

Bei der Finanzierung der Smart Cities Initiative setzt die indische Regierung auf Public Private Partnerships. Die Zentralregierung stellt dafür über einen Zeitraum von fünf Jahren circa 6,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

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